Ein älterer Fendt mit durchgerostetem Kabinenrahmen kam zu uns. Wir haben die Roststellen rausgeschnitten, neuen Stahl eingeschweißt und alles wieder lackiert. So sah die Arbeit aus.
Der Trecker hatte schon viele Jahre auf dem Acker. Über die Zeit waren am Kabinenrahmen Roststellen entstanden, ein paar Streben waren durchgerostet, an einer Stelle hatte jemand früher mit Spachtel etwas kaschiert. So wie er war, hätte ihn keiner mehr durch den TÜV gebracht.
Verschrotten und neu kaufen wollte der Besitzer nicht — der Trecker funktioniert technisch noch gut, der Rahmen war das eigentliche Problem. Also: aufschneiden, neuen Stahl rein, schweißen, lackieren. Kein Geheimnis — aber Arbeit, die ordentlich gemacht werden muss.
Bevor man schweißt, muss man erstmal wissen, wo. Wir gehen den Trecker komplett durch und kratzen Spachtel, Unterbodenschutz und alte Reparaturen ab, bis man das gesunde Material sieht. Dann steht fest, was tatsächlich gemacht werden muss — und nicht erst während der Arbeit.
Was wir gefunden haben:
Rost überpinseln bringt nichts — in zwei Jahren ist die Stelle wieder durch. Deshalb wird alles, was angegriffen ist, rausgeschnitten. Manchmal sieht man von außen wenig und drinnen ist der Hohlraum komplett ausgerostet. Genau deshalb wird konsequent aufgeschnitten und nicht aus Bequemlichkeit überschweißt.
An die Stelle des herausgeschnittenen Materials kommt neuer Stahl — zugeschnitten, eingepasst, durchgeschweißt. Nicht nur geheftet. Bei tragenden Teilen muss die Naht halten wie das Original. Bei dünnen Blechen mit WIG, bei dickerem Material mit MIG/MAG — je nachdem, was passt.
Wenn alle Schweißstellen verschliffen und geglättet sind, wird grundiert und im Fendt-Grün lackiert. Danach kommt alles wieder an seinen Platz: Beleuchtung, Spiegel, Auspuff, Bedienelemente. Am Ende sieht der Trecker wieder anständig aus — und er hält auch wieder.
Bei so einer Reparatur braucht man mehr als nur ein Schweißgerät. Was wir an Verfahren und Technik selber machen:
Für dickere Stahlteile am Rahmen und an der Karosserie.
Für dünne Bleche, Aluminium und Edelstahl — saubere Naht ohne Spritzer.
Verschlissene Wellen, Lagerstellen und Achsen wieder auf Maß aufbauen.
Für Gusseisen-Teile, die sich nicht normal schweißen lassen.
Bleche zuschneiden, kanten, einpassen und glatt verschleifen.
Grundieren und im Original-Farbton oder RAL nach Wunsch lackieren.
Auf Wunsch mit Protokoll — falls der TÜV oder ein Gutachter mitreden soll.
Bolzen, Buchsen, Lagerschalen, die es nicht mehr zu kaufen gibt — machen wir neu.
Was wir sonst noch an Landmaschinen reparieren:
Fendt, John Deere, Case IH, Massey Ferguson, Deutz, IHC, Lanz, Eicher — alte und neue.
Kipper, Tieflader, Ballenwagen, Güllefässer. Rahmen reparieren, neue Böden, neue Seitenwände.
Pflugscheiben, Grubberzinken, Egge-Rahmen. Hartauftrag-Schweißen, damit es länger hält.
Mähwerke, Schwader, Ballenpressen, Maishäcksler — alles, was im Einsatz Verschleiß bekommt.
Hydraulikzylinder-Aufnahmen, Lagerbuchsen, Greifer, Schaufeln.
Adapter, Anbauten, Vorrichtungen — wenn Sie etwas brauchen, was es so nicht zu kaufen gibt.
Kommen Sie einfach vorbei, schicken Sie ein paar Fotos oder rufen Sie an. Wir schauen uns das an und sagen Ihnen ehrlich, ob sich die Reparatur lohnt oder nicht. Wir sitzen in Hohenlockstedt und arbeiten seit 1991 für Landwirte aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen.
04826 376973 anrufen Per E-Mail anfragen
Erste Begutachtung und Kostenvoranschlag sind kostenlos.